Schlafmedizin | Schnarchen und Schlafapnoe-Syndrom

Wie entsteht Schnarchen?

Häufige Begleiterscheinung im Schlaf ist
das Schnarchen. Das Schnarchen ist
gekennzeichnet durch ein übermäßig
lautes Atemgeräusch. Im Schlaf erschlafft
die Rachen- und Schlundmuskulatur,
dadurch verengen sich die oberen Atem-
wege, der Druck in den Atemwegen steigt
und der Strömungswiderstand nimmt zu.
Durch die Schleimhautvibrationen ent-
stehen die typischen Schnarchgeräusche.

Schnarchen ist nicht gleich Schnarchen

Schnarchen ist weit verbreitet, jeder
Mensch schnarcht gelegentlich. Regel-
mäßiges Schnarchen kann jedoch auch
zu einem Problem mit dem Lebenspart-
ner werden. Schnarchen ohne Atempau-
se ist zumeist ungefährlich und lediglich
ein psychosoziales Problem.
Tritt jedoch das Schnarchen mit wieder-
holten Atemaussetzern auf, liegt dem
Schnarchen meistens eine ernste Erkran-
kung zugrunde, das sogenannte obstruk-
tive Schlafapnoe-Syndrom. Dabei kommt
es je nach Schweregrad zu einer teilwei-
sen oder kompletten Verlegung der
Atemwege im Schlaf.

Durch das Aussetzen der Atmung sinkt
der Sauerstoffgehalt im Blut ab, die
Organe und das Gehirn werden nicht
mehr mit ausreichend Sauerstoff ver-
sorgt. Es kommt zu Blutdruckanstiegen
und zu einer Störung des normalen
Schlafmusters. Ohne Behandlung kann
es langfristig zu massiven gesundheit-
lichen Folge- und Langzeitschäden
kommen.

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